Ein Dach über dem Kopf und vieles mehr…

… so will ich die letzten 3 Wochen mal zusammenfassen, denn – Ihr habt es an den wenigen Posts bemerkt – es ging in den letzten 3 Wochen soetwas von schnell und sauber voran, dass wir als Bauherren nur mit der Zunge schnalzen konnten und können und das Ganze mit dem jetzigen Stand, dass sich unser Snickerbo echt mehr als sehen lassen kann und laufend Komplimente einheimst.

Es hat inzwischen – um bei meinen gern genommenen Vergleichen zu bleiben – oben einen Hut (Dach) aufgesetzt bekommen, die Hüllen (Rüstung) fallen gelassen, wurde mit Herz (Elektro) und Nieren (Sanitär) ausgestattet und kann sich nun mit fast vollständigem Blutkreislauf (Fußbodenheizung) sehen lassen.
Unser Haus ist – wenn man Morgen mit dazu zählt – vorbereitet für den nächsten Schritt:

Estrich. Und der kommt am Mittwoch, den 22. Februar.

Aber nun mal langsam werdet Ihr sagen, „klar es ist zwar etwas Zeit vergangen, aber in knappen 3 Wochen mal eben komplett den Rest des Ausbaus erledigt?“

Ja, so ist es.

Also, wie gesagt, kurz zusammengefasst waren die Wochen 1 und 2 im Februar von Außen gesehen fast ausschließlich von Dachdeckerarbeiten geprägt. Dirk und Thorben haben fleißig Dachlatten, Bleche und Bleischürzen montiert und dannach dann fast eine ganze Woche Dachsteine gesetzt, was bei unseren 2 Gauben und zusätzlichen 2 „kleinen Dächern“ mächtig Arbeit machte und die beiden haben es einfach prächtig hinbekommen. Zudem haben Roman und Michi die Giebel mit Kreuzen und die letzten Fenster mit den Akost-typischen Knollen verziert.

Mich begeistern und interessieren ja immer die fachmännisch gemachten Anschlüsse an Dachüberstände, Kehlen der Gauben, die schönen Windbretter, Hinterlüftungslochstreifen und so weiter. Erstens erkennt man daran ja das gute Handwerk und zweitens ist die hinterlüftete, dichte Dachkonstruktion des durch die Akost ausgeführten Kaltdaches ja konstruktiv auch darauf angewiesen. Sieht gut aus:

Aber Eines war ja immer noch da, was unseren Blick versperrte auf unser Traumhaus:

Das Gerüst. Man konnte zwar am Ende toll das Dach noch einmal inspizieren und die Fassade abwandern, aber das olle Ding sollte wirklich jetzt mal weichen um den Blick frei zu machen.


Und das sollte dann endlich am Freitag, den 10. Februar passieren.

Wir freuten uns sowas von unbändig auf das Wochenende und konnten es kaum erwarten. Um den Wow-Effekt zu verstärken haben wir es uns verkniffen den letzten Tag vor Abrüstung oder gar zur Abrüstung zur Baustelle zu fahren.
Und es hat sich gelohnt. Das gejohle im Auto war riesig, als wir beim Einbiegen in die Zielgerade schon von Weitem unser Haus sehen konnten.

Einfach nur atemloses WOW und Gänsehaut.

Uns gefällt es riesig und man freut sich eben wie ein Kind, wenn man feststellt, dass man sich am Ende für die richtige Lattenrichtung und Dachsteinfarbe, Fenstergrößen usw. entschieden hat. Denn der letzte Zweifel stirbt erst wenn die Fassade komplett fertig ist. Bei uns ist die Lattung nach einigem Hin und Her waagerecht geblieben und der Beton-Dachstein ist der Benders Palema S in Granit. Wir finden es einfach perfekt, aber seht selbst:

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Wir sind staunend gefühlte 3 Mal um das Haus entgegen den Urzeigersinn gewandert, ohne zu merken, dass wir schon einmal drum herum gewandert waren. Wir konnten uns einfach nicht satt sehen. Da stand Snickerbo nun in Echt da, wie erträumt und gezeichnet, nur eben viel schöner und real.

Klar, einige Dinge fehlen noch, wie z.B. das Fenster im Gäste-Zimmer, welches schon in der 5. KW eingebaut werden sollte, das aber nun doch erst mit den Innentüren eingebaut wird und das Pultdach über unserer Südterrasse und die beiden Terrassen, aber für diese musste ja erstmal das Gerüst weg. Und ja ein wenig Gerüst blieb zum Bau des Pultdachs stehen.

Tja, aber hatte ich eingangs nicht erzählt, dass sich drinnen auch einiges getan haben sollte? Ja das hat es. Es wuselte bei uns die letzten Wochen draußen und Drinnen, aber da ich irgendwie daher nicht zum Schreiben gekommen bin habe ich mir gedacht diesen Post thematisch zu trennen und da wir ja dann nach unserer 3-Runden-Tour um unser Haus nach drinnen gingen um den Innenausbau zu begutachten begleitet uns doch nun einfach nach drinnen weiter…

Innen wurde nämlich, nachdem Christian Preller mit Frank  (Heizung/Sanitär) und René Nawrotzki mit Achim (Elektro) wieder abgerauscht waren, natürlich die Wände gleich wieder zackig verschlossen von unseren Trockenbau-Wickingern Ronny und Henry. Und die klotzen ja so sehr ran, dass einem schwindelig wird. Und das nicht nur mit Masse sondern auch Klasse. Die haben dann mal eben in den letzten 2-3 Wochen die kompletten Wände und Decken verschlossen, sprich die Installationsebene ausgedämmt, OSB-Beplankung über die 2. Seite aller Wände getackert, Rigips über alle Wände geschraubt, die Trockenbauwände für Wannenträger, Duschabtrennung, WC-Schamwand etc. gestellt und ebenso mit Rigips verkleidet, Fächer in die Trockenbauwände eingelassen usw. Ach und nicht zu vergessen natürlich die Decke des Erdgeschosses doppelt mit Rigips beplankt und die des Dachgeschosses einfach.

Kurzum sie, die Dachdecker, die Zimmerer und die Trockenbauer haben einfach nur gekeult. Danke Euch für diesen Einsatz! Es folgen wie immer Bilder:

Tja, und letzte Woche hatte ich Urlaub.
Schön, mag der Eine oder andere jetzt denken… Ja war´s auch, aber ohne tatsächlich auf der faulen Haut zu liegen, da ja schließlich die Vergaben für Fliesen, Parkett und Malerarbeiten anstanden und wir viiiiiele Gespräche und Ortstermine hatten um Angebote einzuholen. Wir hatten zwar schon in der Zeit der Kostenberechnung (im Jahr 2015) einige Angebote um Kosten zu benennen eingeholt, aber nun sind die Räume ja fertig und können besichtigt werden. Das schafft Kostensicherheit und bringt gute Ideen der Handwerker hervor. Außerdem müssen die Jungs ja alle im April Zeit haben…

Zudem waren unsere Jungs auf der Baustelle ja auch nicht untätig, denn da ging es Weiter mit Lüftungsinstallation im Dachboden und Dämmung des Fußbodens. Hier brauchten wir ja nicht allzuviel verfolgen, denn unser Vertrauen haben die Jungs schon längst, trotzdem bleibt der Bauherr natürlich weiter interessiert und neugierig. 😉

Ach und hätte ich es nicht fast vergessen, unser Garten- und Landschaftsbau hat losgelegt und Regen- und Schmutzwasser angeschlossen. Schließlich war ja nun endlich das Gerüst weg, die Regenfallrohre da und die Anschlüsse konnten also gemacht werden. Außerdem müssen die Regenentwässerungsrohre gelegt werden, bevor die Terrassen final gebaut werden können. Auch da noch einmal einen Dank an den vorbildlichen Einsatz Andreas und Crew! Gute 2 Tageseinsätze hat´s gedauert und alles war, als wäre nix gewesen…

Achja… Turbulent war´s die letzten 3 Wochen und es wäre so viel mehr zu jedem einzelnen der Bilder und jedem der Momente zu erzählen… Aber, naja dann müsste man tatsächlich hauptberuflich die eigene Baustelle betreuen um alles hier im Blog einzustellen und zu berichten.

Ich ziehe meinen Hut vor Allen, die das hin bekommen! Ich hatte mir damals als die Entscheidung fiel einen Blog zu schreiben erhofft auch über alle Details zu berichten, die mir für die Detailplanung des Hauses geholfen hätten und nirgends zu finden waren. Aber ich schaffe das im Moment auch nicht. Vielleicht blogge ich dann irgendwann mal über Details wie Brüstungshöhen im Fertig- und Rohbaumaß, Leistenabmessungen, Schwellenhöhen, Bodengleiche Duschensysteme, die 3 verschiedenen Fußbodenaufbauten in unserem Haus, Fußbodenheizsystemen, Trockenestrich, Zementestrich usw. usf. Von den terminlichen Abläufen und was sollte man wann wissen…
Nun kann ich verstehen, warum das eigentlich niemand in den Blogs schreibt. 🙂

Wenn Ihr Fragen hierzu habt, dann müsst Ihr einfach fragen, denn nun weiß ich alles was man wissen möchte um bei der Akost auf den Zentimeter und auf den Tag genau zu planen.

Ich bin insgesamt aber sehr froh, dass ich ja beruflich im Bauwesen unterwegs bin, denn ansonsten rauscht das alles an einem wie ein Film vorbei und ehe man noch Wünsche oder Fragen äußern kann, ist dann auch schon alles vorbei, was es bei uns ja noch nicht ist…

Nach diesem kleinen Exkurs noch ein Schlußwort zu dem Einsatz unserer Handwerker: Zunächst hieß es, dass die Fußbodenheizung am vergangenen Mittwoch eingebaut werden sollte. Dies ging dann aber ursprünglich auf Grund einer anderen Baumaßnahme nicht, was OK war. Schließlich sollte der Estrichtermin bestehen bleiben. Also sollte die FB-Heizungsverlegung gesplittet werden und erst mal ab Montag kommender Woche nur im EG und dann später im OG erfolgen. Das war für uns auch OK, weil ja der Estrich ohnehin dann erstmal einfach nur rumliegt und nix weiter vor der Aufheizphase passieren kann. Aber auf einmal am Freitag steht der Christian Preller auf der Baustelle und begrüßt uns mit den Worten, wir ziehen das Wochenende durch, denn ansonsten fällt uns das OG später auf die Füße…

Wir sind sprachlos über diesen tollen Einsatz und haben fleißig verfolgt, was Christian und Frau am Wochenende mal eben geleistet haben um die Baustelle nicht mal ein wenig in Verzug zu bringen. Wir sind begeistert und sehr dankbar!

In den oberen Bildern sind natürlich noch nicht die Heizschlangen eingelegt, wobei dies im OG schon heute fertiggestellt wurde und weiter geht es dann morgen im EG!

Top Leistung!

So. Laaanger Post und trotzdem nur maximal von der Hälfte des geleisteten berichtet geschweige denn von Allem erzählt. Von den tollen Gesprächen und zwischenmenschlich großartigen Momenten ganz zu schweigen.

Wir freuen uns auf alles was da nun noch kommt, aber auch auf die durch den Estrich dann erstmal verordnete Zwangsruhepause.

Ganz lieben Gruß, haut rein

Euer Steff

P.s.: Der einzige Dämpfer war eine eMail unseres zukünftigen Nachbarn, der sich zu Recht beschwert hat, dass Material auf seinem Grundstück abgestellt wurde. Da niemand der Akost auf meine Mail gehandelt hat, habe ich dann einfach meinen Garten-Landschafts-Bautrupp um Hilfe mit dem Radlader gebeten, was die drei dann auch ohne mit der Wimper zu zucken erledigt haben. Ich und meine liebe Frau haben natürlich auch kräftig mit umgelagert.
Zudem sind gerade jetzt keine starken Akost Jungs auf der Baustelle.
Leider steht nun immer noch der Trockenestrich auf Nachbars Grundstück, weil wir den nicht bewegen konnten. Ich hoffe unser Bauleiter schickt da morgen gleich jemanden hin um die Platten umzulagern. Blöd ist an der Sache einfach, dass wir immer gesagt haben, dass bitte auf unserem (immerhin 1100 qm großem) Grundstück geblieben werden sollte. Hat nicht geklappt und wir hoffen, dass dies nicht der Anfang einer getrübten Nachbarschaft sein wird…

 

 

 

 

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2 Gedanken zu “Ein Dach über dem Kopf und vieles mehr…

    • Ach Nathalie,
      danke, das geht runter wie Öl. Nun da das Gerüst weg ist, kommen immer öfter Nachbarn und Spaziergänger vorbei und freuen sich über uns „superschönes“ Haus. Es ist toll, wenn das eigene Haus – welches einem naturgemäß am besten gefällt – auch der Nachbarschaft ein Lächeln auf das Gesicht zaubert. Es ist eben zwischen Klinker und Putz mal was Anderes. Auch wenn Anders natürlich nicht besser bedeuten soll.
      Uns gefällt es einfach so wie es ist.
      LG Steff

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