Ein Dach über dem Kopf und vieles mehr…

… so will ich die letzten 3 Wochen mal zusammenfassen, denn – Ihr habt es an den wenigen Posts bemerkt – es ging in den letzten 3 Wochen soetwas von schnell und sauber voran, dass wir als Bauherren nur mit der Zunge schnalzen konnten und können und das Ganze mit dem jetzigen Stand, dass sich unser Snickerbo echt mehr als sehen lassen kann und laufend Komplimente einheimst.

Es hat inzwischen – um bei meinen gern genommenen Vergleichen zu bleiben – oben einen Hut (Dach) aufgesetzt bekommen, die Hüllen (Rüstung) fallen gelassen, wurde mit Herz (Elektro) und Nieren (Sanitär) ausgestattet und kann sich nun mit fast vollständigem Blutkreislauf (Fußbodenheizung) sehen lassen.
Unser Haus ist – wenn man Morgen mit dazu zählt – vorbereitet für den nächsten Schritt:

Estrich. Und der kommt am Mittwoch, den 22. Februar.

Aber nun mal langsam werdet Ihr sagen, „klar es ist zwar etwas Zeit vergangen, aber in knappen 3 Wochen mal eben komplett den Rest des Ausbaus erledigt?“

Ja, so ist es.

Also, wie gesagt, kurz zusammengefasst waren die Wochen 1 und 2 im Februar von Außen gesehen fast ausschließlich von Dachdeckerarbeiten geprägt. Dirk und Thorben haben fleißig Dachlatten, Bleche und Bleischürzen montiert und dannach dann fast eine ganze Woche Dachsteine gesetzt, was bei unseren 2 Gauben und zusätzlichen 2 „kleinen Dächern“ mächtig Arbeit machte und die beiden haben es einfach prächtig hinbekommen. Zudem haben Roman und Michi die Giebel mit Kreuzen und die letzten Fenster mit den Akost-typischen Knollen verziert.

Mich begeistern und interessieren ja immer die fachmännisch gemachten Anschlüsse an Dachüberstände, Kehlen der Gauben, die schönen Windbretter, Hinterlüftungslochstreifen und so weiter. Erstens erkennt man daran ja das gute Handwerk und zweitens ist die hinterlüftete, dichte Dachkonstruktion des durch die Akost ausgeführten Kaltdaches ja konstruktiv auch darauf angewiesen. Sieht gut aus:

Aber Eines war ja immer noch da, was unseren Blick versperrte auf unser Traumhaus:

Das Gerüst. Man konnte zwar am Ende toll das Dach noch einmal inspizieren und die Fassade abwandern, aber das olle Ding sollte wirklich jetzt mal weichen um den Blick frei zu machen.


Und das sollte dann endlich am Freitag, den 10. Februar passieren.

Wir freuten uns sowas von unbändig auf das Wochenende und konnten es kaum erwarten. Um den Wow-Effekt zu verstärken haben wir es uns verkniffen den letzten Tag vor Abrüstung oder gar zur Abrüstung zur Baustelle zu fahren.
Und es hat sich gelohnt. Das gejohle im Auto war riesig, als wir beim Einbiegen in die Zielgerade schon von Weitem unser Haus sehen konnten.

Einfach nur atemloses WOW und Gänsehaut.

Uns gefällt es riesig und man freut sich eben wie ein Kind, wenn man feststellt, dass man sich am Ende für die richtige Lattenrichtung und Dachsteinfarbe, Fenstergrößen usw. entschieden hat. Denn der letzte Zweifel stirbt erst wenn die Fassade komplett fertig ist. Bei uns ist die Lattung nach einigem Hin und Her waagerecht geblieben und der Beton-Dachstein ist der Benders Palema S in Granit. Wir finden es einfach perfekt, aber seht selbst:

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Wir sind staunend gefühlte 3 Mal um das Haus entgegen den Urzeigersinn gewandert, ohne zu merken, dass wir schon einmal drum herum gewandert waren. Wir konnten uns einfach nicht satt sehen. Da stand Snickerbo nun in Echt da, wie erträumt und gezeichnet, nur eben viel schöner und real.

Klar, einige Dinge fehlen noch, wie z.B. das Fenster im Gäste-Zimmer, welches schon in der 5. KW eingebaut werden sollte, das aber nun doch erst mit den Innentüren eingebaut wird und das Pultdach über unserer Südterrasse und die beiden Terrassen, aber für diese musste ja erstmal das Gerüst weg. Und ja ein wenig Gerüst blieb zum Bau des Pultdachs stehen.

Tja, aber hatte ich eingangs nicht erzählt, dass sich drinnen auch einiges getan haben sollte? Ja das hat es. Es wuselte bei uns die letzten Wochen draußen und Drinnen, aber da ich irgendwie daher nicht zum Schreiben gekommen bin habe ich mir gedacht diesen Post thematisch zu trennen und da wir ja dann nach unserer 3-Runden-Tour um unser Haus nach drinnen gingen um den Innenausbau zu begutachten begleitet uns doch nun einfach nach drinnen weiter…

Innen wurde nämlich, nachdem Christian Preller mit Frank  (Heizung/Sanitär) und René Nawrotzki mit Achim (Elektro) wieder abgerauscht waren, natürlich die Wände gleich wieder zackig verschlossen von unseren Trockenbau-Wickingern Ronny und Henry. Und die klotzen ja so sehr ran, dass einem schwindelig wird. Und das nicht nur mit Masse sondern auch Klasse. Die haben dann mal eben in den letzten 2-3 Wochen die kompletten Wände und Decken verschlossen, sprich die Installationsebene ausgedämmt, OSB-Beplankung über die 2. Seite aller Wände getackert, Rigips über alle Wände geschraubt, die Trockenbauwände für Wannenträger, Duschabtrennung, WC-Schamwand etc. gestellt und ebenso mit Rigips verkleidet, Fächer in die Trockenbauwände eingelassen usw. Ach und nicht zu vergessen natürlich die Decke des Erdgeschosses doppelt mit Rigips beplankt und die des Dachgeschosses einfach.

Kurzum sie, die Dachdecker, die Zimmerer und die Trockenbauer haben einfach nur gekeult. Danke Euch für diesen Einsatz! Es folgen wie immer Bilder:

Tja, und letzte Woche hatte ich Urlaub.
Schön, mag der Eine oder andere jetzt denken… Ja war´s auch, aber ohne tatsächlich auf der faulen Haut zu liegen, da ja schließlich die Vergaben für Fliesen, Parkett und Malerarbeiten anstanden und wir viiiiiele Gespräche und Ortstermine hatten um Angebote einzuholen. Wir hatten zwar schon in der Zeit der Kostenberechnung (im Jahr 2015) einige Angebote um Kosten zu benennen eingeholt, aber nun sind die Räume ja fertig und können besichtigt werden. Das schafft Kostensicherheit und bringt gute Ideen der Handwerker hervor. Außerdem müssen die Jungs ja alle im April Zeit haben…

Zudem waren unsere Jungs auf der Baustelle ja auch nicht untätig, denn da ging es Weiter mit Lüftungsinstallation im Dachboden und Dämmung des Fußbodens. Hier brauchten wir ja nicht allzuviel verfolgen, denn unser Vertrauen haben die Jungs schon längst, trotzdem bleibt der Bauherr natürlich weiter interessiert und neugierig. 😉

Ach und hätte ich es nicht fast vergessen, unser Garten- und Landschaftsbau hat losgelegt und Regen- und Schmutzwasser angeschlossen. Schließlich war ja nun endlich das Gerüst weg, die Regenfallrohre da und die Anschlüsse konnten also gemacht werden. Außerdem müssen die Regenentwässerungsrohre gelegt werden, bevor die Terrassen final gebaut werden können. Auch da noch einmal einen Dank an den vorbildlichen Einsatz Andreas und Crew! Gute 2 Tageseinsätze hat´s gedauert und alles war, als wäre nix gewesen…

Achja… Turbulent war´s die letzten 3 Wochen und es wäre so viel mehr zu jedem einzelnen der Bilder und jedem der Momente zu erzählen… Aber, naja dann müsste man tatsächlich hauptberuflich die eigene Baustelle betreuen um alles hier im Blog einzustellen und zu berichten.

Ich ziehe meinen Hut vor Allen, die das hin bekommen! Ich hatte mir damals als die Entscheidung fiel einen Blog zu schreiben erhofft auch über alle Details zu berichten, die mir für die Detailplanung des Hauses geholfen hätten und nirgends zu finden waren. Aber ich schaffe das im Moment auch nicht. Vielleicht blogge ich dann irgendwann mal über Details wie Brüstungshöhen im Fertig- und Rohbaumaß, Leistenabmessungen, Schwellenhöhen, Bodengleiche Duschensysteme, die 3 verschiedenen Fußbodenaufbauten in unserem Haus, Fußbodenheizsystemen, Trockenestrich, Zementestrich usw. usf. Von den terminlichen Abläufen und was sollte man wann wissen…
Nun kann ich verstehen, warum das eigentlich niemand in den Blogs schreibt. 🙂

Wenn Ihr Fragen hierzu habt, dann müsst Ihr einfach fragen, denn nun weiß ich alles was man wissen möchte um bei der Akost auf den Zentimeter und auf den Tag genau zu planen.

Ich bin insgesamt aber sehr froh, dass ich ja beruflich im Bauwesen unterwegs bin, denn ansonsten rauscht das alles an einem wie ein Film vorbei und ehe man noch Wünsche oder Fragen äußern kann, ist dann auch schon alles vorbei, was es bei uns ja noch nicht ist…

Nach diesem kleinen Exkurs noch ein Schlußwort zu dem Einsatz unserer Handwerker: Zunächst hieß es, dass die Fußbodenheizung am vergangenen Mittwoch eingebaut werden sollte. Dies ging dann aber ursprünglich auf Grund einer anderen Baumaßnahme nicht, was OK war. Schließlich sollte der Estrichtermin bestehen bleiben. Also sollte die FB-Heizungsverlegung gesplittet werden und erst mal ab Montag kommender Woche nur im EG und dann später im OG erfolgen. Das war für uns auch OK, weil ja der Estrich ohnehin dann erstmal einfach nur rumliegt und nix weiter vor der Aufheizphase passieren kann. Aber auf einmal am Freitag steht der Christian Preller auf der Baustelle und begrüßt uns mit den Worten, wir ziehen das Wochenende durch, denn ansonsten fällt uns das OG später auf die Füße…

Wir sind sprachlos über diesen tollen Einsatz und haben fleißig verfolgt, was Christian und Frau am Wochenende mal eben geleistet haben um die Baustelle nicht mal ein wenig in Verzug zu bringen. Wir sind begeistert und sehr dankbar!

In den oberen Bildern sind natürlich noch nicht die Heizschlangen eingelegt, wobei dies im OG schon heute fertiggestellt wurde und weiter geht es dann morgen im EG!

Top Leistung!

So. Laaanger Post und trotzdem nur maximal von der Hälfte des geleisteten berichtet geschweige denn von Allem erzählt. Von den tollen Gesprächen und zwischenmenschlich großartigen Momenten ganz zu schweigen.

Wir freuen uns auf alles was da nun noch kommt, aber auch auf die durch den Estrich dann erstmal verordnete Zwangsruhepause.

Ganz lieben Gruß, haut rein

Euer Steff

P.s.: Der einzige Dämpfer war eine eMail unseres zukünftigen Nachbarn, der sich zu Recht beschwert hat, dass Material auf seinem Grundstück abgestellt wurde. Da niemand der Akost auf meine Mail gehandelt hat, habe ich dann einfach meinen Garten-Landschafts-Bautrupp um Hilfe mit dem Radlader gebeten, was die drei dann auch ohne mit der Wimper zu zucken erledigt haben. Ich und meine liebe Frau haben natürlich auch kräftig mit umgelagert.
Zudem sind gerade jetzt keine starken Akost Jungs auf der Baustelle.
Leider steht nun immer noch der Trockenestrich auf Nachbars Grundstück, weil wir den nicht bewegen konnten. Ich hoffe unser Bauleiter schickt da morgen gleich jemanden hin um die Platten umzulagern. Blöd ist an der Sache einfach, dass wir immer gesagt haben, dass bitte auf unserem (immerhin 1100 qm großem) Grundstück geblieben werden sollte. Hat nicht geklappt und wir hoffen, dass dies nicht der Anfang einer getrübten Nachbarschaft sein wird…

 

 

 

 

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Achtung, die Dachdecker kommen!

Hallo Ihr Lieben!

Am Montag kamen wie angekündigt die Dachdecker und legten los mit Dachlattung und Dachlattung und noch mehr Dachlattung. Schließlich hat unser Snickerbo ja auch eine ganze Menge Dachfläche mit seinen Gauben und Vordächern, welche gelattet werden wollten.

Parallel dazu haben Henry und Ronny die ersten drei Tage der Woche die Innenwände ausgedämmt und OSB davor getackert. Nun sind – mit Ausnahme von einigen, wenigen Wänden im OG – alle Wände für den am kommenden Montag angekündigten Rigips.

Die Zimmerer haben in dieser Woche die vielen Verzierungen der Fenster und Hausecken sowie Unterschläge weiter vorangetrieben und das Eingangspodest mit Dachunterschlag gefertigt, sodass wir die beiden Jungs morgen tatsächlich nach 2 Monaten zum ersten Mal verabschieden müssen. Dann muss nämlich das Dach eingedeckt und das Gerüst abgerüstet werden um die Überdachung der Terrasse im Süden und die Nord-West-Terrasse überhaupt erst bauen zu können. Chistian Szur hat mir mehr oder weniger zugesagt, dass wenn nichts dazwischen kommen sollte unsere Jungs tatsächlich dann auch den Rest bei uns bauen und dann auch wirklich den letzten Nagel bei unserem Snickerbo einschlagen…

Ich bestehe drauf. 😉 Schließlich haben wir das Gefühl, dass auch den beiden unser Häuschen mittlerweile mächtig an´s Herz gewachsen zu sein scheint.

Tja, was gibt es da noch viel mehr zu sagen, als dass Morgen die Dachsteine (hoffentlich die richtige Farbe) kommen und dann unser Snickerbo endlich mit einem wind- und wetterfesten Dach gedeckt wird, sodass es der nordischen Witterung trotzen wird.

Achso, doch! Eine traurige Mitteilung gibt es noch zu machen: Es war ein Gauner auf unserer Baustelle und hat am Dienstag in der Zeit zwischen 23:30 Uhr und 7:00 Uhr am Mittwoch Roman´s Lieblingshammer, Ronny´s Cuttermesser und meine Schaufel und Besen geklaut… Mistkerl! Schäme dich! Aber Gott sei´s gedankt, ist nicht mehr weg gekommen. Ein blödes Gefühl bleibt trotzdem…

Es folgen einige Bilder von unserem wunderschön und liebevoll gezimmerten Häuschen mit akkurater Dachlattung, den schönen Unterschlägen und unserem Podest…

und natürlich einige Bilder der einzelnen Arbeitsschritte zu den nun mit OSB geschlossenen Wänden…

So, das war diesmal ein kurzer und knackiger Post. Mehr gibt´s die Tage, wenn wir am Wochenende wieder alles in Ruhe und viel Zeit bestaunen können.

Haut rein!

Steff

Eine Woche Rohinstallation und Fassade

Es folgt nun also Post Nummero 3 am heutigen Tage um den Stau der letzten Wochen auf unserem Blog mal aufzulösen und Euch auf den neuesten Stand zu bringen…

Am Dienstag kamen Christian Preller und Frank, die unsere Rohinstallation Sanitär und Heizung ausgeführt haben.

Am Mittwoch kamen René Nawrotzki und Achim, die den Kabelzug für meine (am Vorabend mit René 2,5h telefonisch durchgesprochene) Elektroplanung in die Tat umsetzten.

In dieser Woche war ich aus Interesse und weil ich weiß, dass diese, die für die Technik wichtigste Phase des Baus ist, regelmäßig fast jeden Morgen und Abend auf der Baustelle, um mit den Jungs direkt vor Ort auf Ständerwerk und eben die Eigenheiten einer Holzständerbauweise zu reagieren.

Man muss sich nämlich von dem immer 15cm neben der Tür sitzenden Schaltern und der immer 30cm aus der Raumecke heraus platzierten Steckdosen verabschieden. Denn durch das 62,5cm Rastermaß der „Steher“ sprich senkrechten Balken der Holzrahmen ist nicht immer genau dort wo eine Installation geplant ist auch tatsächlich eine möglich. Denn schließlich kann man nicht – die für die Aussteifung notwendigen – Wandständer laufend durchtrennen.

Dementsprechend kamen dann bei jedem Besuch die Fragen: „Du Stefan, wie wir uns das hier (oder da) gedacht haben geht es nicht ganz, komm mal mit, wir schauen uns das mal an.“

Das war in den meisten Fällen auch gar kein großes Problem, wenn man sich eben von dem für mich gewohnten immer gleich sitzendem Schalter neben der Tür etwas verabschieden kann. Da muss man bei den vielen Ständern ein bißchen flexibel sein und eben reagieren. Kein Problem. Zumindest bei uns nicht, da doch irgendwie fast alles ging und wir nur eine 3fach Steckdose nun senkrecht einbauen werden, statt waagerecht und eben der eine oder andere Schalter weiter links oder rechts sitzt als gewohnt. Es wird trotzdem einfach toll.

Zudem konnte ich im Hauswirtschaftraum positiv auf alle Gewerke einwirken, damit nicht in jeder Ecke Technik sitzt und wir weiterhin dort, wo sie geplant ist, unsere Waschküchenzeile platziert bekommen.

Also was ich damit sagen wollte, ist: „Solltet Ihr die Möglichkeit haben, bei der Rohinstallation vor Ort zu sein, kann ich es Euch nur wärmstens empfehlen, denn dann könnt Ihr noch ein wenig mitwirken und die Technikgewerke breiten sich nicht ganz so sehr in Euren vier Wänden aus.“ 😉

Und weil nun auch alles so schön abgestimmt ist, und wir uns gestern auch noch mit Ronny und Henry, den Trockenbau-Jungs über eben den Trockenbau, die Lüftungsanlage usw. unterhalten konnten, wird die Technik mit der Optik nun sehr wahrscheinlich eine ansprechende Symbiose bilden. Der Deckenspiegel ist stimmig, der Technikraum wird schon aufgeräumt aussehen und die Fassadenansichten bleiben auch mit der sichtbaren Technik weiterhin harmonisch.

Das Auge isst eben mit und am Ende sind es die kleinen Details, die den Unterschied ausmachen.

Die Rohinstallation war also für die Jungs handwerklich viel Arbeit und auch für mich ein anspruchsvoller Akt, weil ich eben weiß, dass man mit Kleinigkeiten (Achsen und Fluchten waagerecht und senkrecht) am Ende was erreichen kann. Die Jungs haben alle super mitgespielt und sind auf meine Wünsche und Meinung eingegangen, was Spaß gemacht hat. Danke an Euch alle!

Daher möchte ich Euch Lesern auch eine kleine Anekdote über unsere Klingel und deren Platzierung erzählen, über die wir uns noch jetzt schelmisch freuen und sicher nie vergessen werden…

Am Donnerstag früh kam ich also auf die Baustelle um mit René einen Platz für die von mir mitgebrachte (schon lange auf seinen Einsatz wartende) Klingel zu finden. Unsere Klingel ist aus Porzellan und passt in eine normale Hohlwanddose. Es ist eigentlich eine normale Schalterprogramm-Tasterklingel für Innen, aber da wir ein überdachtes Podest haben, geht diese auch im Außenbereich einzusetzen:

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Also mit dem Ziel diese zwischen Fenster und Tür zu platzieren (was auf Grund der Umrandungen schon sehr eng aussah) kam ich gut gelaunt auf die Baustelle. Ebenso gut gelaunt traf ich alle Jungs an und teilte meinen Plan mit. Ich fragte Roman, ob er nicht als Zimmerer eine Gute Idee hätte, die Kleine Lücke zwischen Brett des Fensters und Brett der Tür auszufüllen, sodass es gut aussähe und man so eine ebene Fläche für die Hohlwanddose meiner Klingel schafft.

Nach Einberufung einer Baubesprechung unter allen Beteiligten haben wir gemeinsam beschlossen, dass das dämlich aussehen würde, die Lücke aufzufüllen. Also bliebe nur der Platz neben dem Fenster, sprich ca. 1m links neben der Tür.

Das ging ja gar nicht, schließlich will man ja niemanden nach der Klingel suchen lassen und dazu käme dort die Klingel nicht zur Geltung. Am Pfosten oder der Zaunumrandung des Podests ging auf Grund der Leitungsführung nicht.

Dann – so Roman – also doch links neben der Tür unterhalb des Fensters auf ca. 70cm über dem fertigen Podest……..

Auch ne Idee. Aber irgendwie nicht so richtig gelungen. Dann kam ich mit der Idee die Klingel direkt in die Fensterumrandung einzusenken. Angehalten… Sah´s toll aus. Roman sagte zunächst, dass das ne schlechte Idee ist, wegen der Abdichtung des Fensters, aber so tief brauchten wir nach Meinung von mir und René gar nicht zu senken.

Da die Fensterumrandung nur aufgesetzt ist und somit an dieser Stelle aus einer Leiste und einem Brett (auf dem eigentlichen Fenster und der Schalung aufgesetzt) besteht, war das einzige, was es galt zu beachten: Vorsichtig Bohren! Und Daumen drücken, dass unter dem ersten Brett mit sichtbaren Nägeln nicht genau der Nagel der Leiste getroffen wird, dann macht die Fräse schlapp und das Brett hätte ausgetauscht werden müssen.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt… Ich habe also gesagt, dass sofern wir Pech haben und auf einen Nagel stoßen, ich das neue Brett und den Austausch zahle und wenn wir Glück haben, wir alle gemeinsam eine tolle Lösung geschaffen haben. Also waren wir uns alle Einig und René setzte gleich die Lochfräse an. Daumen Drücken…

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Das Ergebnis ist ein 1a Loch ca. 0,5mm neben einem Nagel im darunter liegenden Brett, eine unbeschädigte Abdichtung des Fensters und ein perfekter Platz für unsere schöne Klingel, den sogar Christian Szur (unser Bauleiter) am nächsten Tag wohl bewundert haben soll…

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Sicher wird der Ein- oder Andere sich fragen, was ich mich über so eine Kleinigkeit so freuen kann. Sei´s drum, ich freue mich einfach immer auf das Haus zugehen zu können, mit dem Wissen, dass die Klingel seinen perfekten Platz hat.

Die nächste Anekdote war, dass René mich am Freitag früh fragte, wo denn der nächste Großmarkt sei, denn sein 5-adriges Kabel sei ihm ausgegangen. Ich fragte ihn verwundert, wie viel er denn dabei hatte… 1300 Meter kam zurück und ich habe – leicht verwundert –  unseren Baustrom-Elektriker um Auskunft über den nächsten Großhandel bemüht, welche er auch (bleibt ja im gleichen Handwerk) mit einem Lächeln auf der Stimme freundlich gab.

Am Wochenende waren wir natürlich noch einmal auf der Baustelle, nachdem ich am Freitag spätabends, als alle Haustechnikgewerke mit den Arbeiten durch waren, die Ecken alle gereinigt habe. Die Jungs machen ja immer klar schiff, aber natürlich „nur“ besenrein.
Kurzum: Ja, ich habe Staub gesaugt… Auf einer Baustelle… Ich weiß, ich kam mir auch blöd vor, aber was soll man machen, wenn einem der eigene Bauch sagt:

„Alter, mach einmal die Ecken sauber, bevor Ronny und Henry alles wieder verschließen!“

Ich hab´s -verwundert über mich selbst – getan und das Ergebnis hat mich beruhigt. So sah dann die Baustelle mit kompletter Roh-Installation und in bester Hausfrauenart aus:

Natürlich haben auch diese Woche unserer Zimmerer jede Menge Unterschläge, Dachüberstände, Stirnbretter, Eckbretter usw. gezimmert und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Hierüber kann ich aber weniger berichten, weil ich einfach so fokussiert auf den Innenausbau war.

Seht selbst, hier sprechen Fotos einfach mehr Worte als Worte:

So, nun seid Ihr wieder auf Stand bei unserer Baustelle. Nun bin ich müde und wünsche gute Nacht!

Euer Steff

 

Latten, Folie und Richtfest…

In Woche 3 des neuen Jahres war die ganze Mannschaft da!

Ein neues Gesicht in Zimmermannshose und mit Hammer in der Hand begrüßte uns auf unserer Baustelle. Sven war zur Unterstützung unserer Zimmerer eingetrudelt und sollte die Woche sich um die Fensterumrandungen kümmern, während Michi und Roman weiter latteten was das Zeug hielt. Es war kalt aber trocken und sonnig, so wie es sich die Jungs in der Woche davor gewünscht hatten. Also konnten wir schon am Mittwoch, den 18. Januar nach 30 Bautagen unser Haus in strahlendem Weiß genießen:

Auch wenn es noch nicht fertig ist, ist es für uns schon jetzt das allerschönste Haus, dass es überhaupt gibt. Und das denkt sicher jeder Bauherr von seinem Haus, was gut ist.

Drinnen hingegen war es schon muckelig warm, denn Henry und Ronny unsere Innenausbau-Haudegen packten richtig an und richteten die Innenwände, beplankten diese einseitig mit OSB, klebten die Dampfbremse im Obergeschoss und machten aus dem Haus eben Eines mit Zimmern und einem warmen Jäckchen an. Ein Heizgebläse hilft dabei natürlich bei Außentemperaturen von -5 bis 0 Grad Celsius. Es ist beeindruckend, wie gut gedämmt die Häuser schon durch die zwischen den Rahmen befindliche Dämmung und die Dampfbremse sind, obwohl ja noch 3 große Tür-Öffnungen nicht verschlossen sind.

Es war großartig, dass es so gut voran ging, zumal wir uns ja auf unser Richtfest freuten und man merkte, dass wir es bei Speis und Trank sicher länger aushalten können, weil schließlich keiner frieren wird.

Und auch Außen ging es ratz-fatz weiter und so sah dann zum Richt-, bzw. Dichtfest unser Snickerbo schon richtig schön aus. Wir waren natürlich stolz wie Bolle!

Wir haben mit ca. 40 Leuten plus Kinderschar gefeiert und haben uns sehr über die ausgelassene Stimmung, den Richtspruch, das Nagelspiel und über die Handwerker, Nachbarn, Freunde und Familie – einfach über Alles amtlich gefreut.

Vielen Dank auch hier noch einmal an unsere großartigen Handwerker, die das alles in nur 31 Arbeits-Tagen gerichtet haben. Respekt vor Eurer Leistung! Euch gebührt alle Ehre! Daher haben wir uns auch umso mehr gefreut, dass wir mit Euch noch bis zum Ende versacken konnten, um mal ohne Zeitdruck ausführlich mit Euch zu schnacken, zu lachen und zu feiern!

Es folgen Impressionen des Richtfestes, es war natürlich nicht so lehr wie es auf den Bildern aussieht. Aber: Es bleibt auf Snickerbo was auf Snickerbo passiert … 🙂

Euer Steff

Alles nur Fassade?!

Ich hatte ja im letzten Eintrag schon angedeutet, dass die Woche 2 im Januar unter dem Motto Fassade stehen würde, und so war es auch.

Ronny und Henry, unsere Jungs für den Innenausbau, waren auf einer anderen Baustelle der Akost eingeplant und somit war innen Ruhe angesagt, dort sollte es dann ab KW 3 wieder losgehen, damit in KW 4 die Rohinstallation der Haustechnik-Gewerke und Elektro losgehen konnte.

Also blieb für uns etwas Zeit die Elektro-Planung zum Abschluss zu bringen. Hier muss ich hinzufügen, dass ich es mir echt nicht leicht gemacht habe, weil als Fachplaner für Elektro- und Fernmeldetechnik kennt man natürlich die Möglichkeiten und möchte gern alles haben, was technisch so machbar ist. Daher gab es in der Zeit des letzten dreiviertel Jahres so ungefähr 4 Entwürfe von unterschiedlichsten Installationen. Angefangen mit einem KNX-Bussystem über die hiervon abgespeckte Variante des Installations-Bus-Systems von Busch Jäger (free@home) und wieder zurück bis hin zu – dabei ist es dann auch geblieben – konventioneller Technik.
Jetzt werden sich sicherlich alle Freunde von SmartHome etc. fragen: „Was??? Der Kerl ist Elektrofachplaner und baut in sein Haus einfache „Klappertechnik“???“
Ja der Kerl tut dieses. Und zwar deshalb:

Ich wollte eigentlich Fensterkontakte für eine Alarmanlage und Meldung vor Verlassen des Hauses und um dann diese Öffnungs-Kontakte mit der Heizung und Lüftung zu koppeln um diese bei geöffnetem Fenster auszuschalten. Nachdem mir aber die Akost mitteilte, dass bauseitige Fensterkontakte nicht machbar sind und ich somit die neu eingebrachten Fenster von einem Tischler wieder kaputt bohren lassen müsste, war der Gedanke an Fensterkontakte passé.

Dazu kommt, dass eine Regelung über Bus-System für die Heizung bei Fußbodenheizung keinen Sinn ergibt, dafür ist das System nämlich viel zu träge, was kein Fehler der Heizung ist, sondern ein rein physikalischer Zusammenhang ist.

Die Lüftung über das Bus-System zu regeln habe ich auch gleich verworfen, als ich gesehen habe, dass das System feuchteabhängig mit Messung in der Abluft gesteuert ist, was für das Haus ja nunmal das beste ist. Was soll ich mich da also mit meinem SmartHome einmischen??

Steuern aus der Ferne wollte ich noch nie, das finde ich einfach nur quatsch.

Rolläden gibt es bei Schwedenhäusern und somit bei der Akost auch nicht und eine Markise wollten wir bislang auch nicht haben.

Also was bleibt da übrig??? Genau: Das Licht. Sprich Lichtszenen, Dimmung und ggfs. Bewegungs- oder Präsenzgesteuert.

Das kann man aber auch klasse einfach per Klappertechnik tun. Somit hat es mir richtig Freude bereitet mir eine pfiffige Elektro-Installation auszubaldowern mit ganz einfachen Wechsel-, Aus-, Schalt- und Dimmkreisen in Kombination mit Nebenstellen-Schaltungen und Schaltbaren Steckdosen.

Trotzdem bleibt natürlich immer die Frage, ob doch noch irgendetwas fehlt…

Lasst euch sagen: Garantiert, der Schuster hat schließlich immer die schlechtesten Leisten… Aber ich war zufrieden und irgendwann muss man einfach die Planung abschließen und abgeben.

Von dem Druck der Rohinstallationstermine getrieben haben wir es genossen keinerlei Dinge auf der Baustelle kontrollieren zu müssen und einfach die Fassadenfortschritte zu genießen.

Zuerst kam das Vordach des Haupteingangs:

Dannach sukzessive die Fassadenunterkonstruktion mit Kleintierschutz und Lattung, sodass dann zum Wochenende die Giebelwände (fast) fertig beplankt waren:

Wir haben uns dann am Wochenende einfach auch über die ersten Wasserbretter gefreut, denn die großartigen Fensterumrandungen der Akost sind ja einfach zum ausflippen schön, und wir können es kaum erwarten endlich die ersten Knollen unter den Fenstern bei unserem Haus zu streicheln.

Zudem hatten wir uns mit den Jungs abgestimmt am Donnerstag den 19.01.17 ein Richtfest zu feiern, was ja eigentlich eher ein Dichtfest ist, weil wir ja nicht 2 Tage vor Weihnachten Richtfest feiern wollten. Und daher war einiges zu organisieren, denn Snickerbo und seine Erbauer sollten gebührend gefeiert werden…

Dazu dann im nächsten Blogpost mehr.

Euer Steff

 

 

 

Das neue Jahr…

… beginnt mit reichlich Aktion. Daher auch Euch erst jetzt an dieser Stelle ein gesundes und frohes neues Jahr!

Nachdem nun ja am 22.12.16 hätte Richtfest gefeiert werden können, aber keiner von uns den Handwerkern und auch den anderen lieben Gästen (und auch uns) ein Richtfest 2 Tage vor Heiligabend zumuten wollte, war ja erst einmal Pause über die Feiertage angesagt.

Das hat uns gut getan um unseren Kindern mal wieder richtig Aufmerksamkeit zukommen zu lassen und die Eindrücke der davor vergangenen Tage sacken zu lassen. Es ging schon verdammt fix voran, das wollte verarbeitet werden.

Mit neu geschöpfter Kraft ging es dann wieder los im neuen Jahr. Wie angekündigt kamen die Kerls von Akost gleich am 2. Januar frisch motiviert und mit Tatendrang. Da ich etwas Urlaub hatte und das neue Jahr langsam anging waren wir erst am Mittwoch letzter Woche wieder auf der Baustelle und freuten uns sehr nicht nur unsere Zimmerer-Jungs zu sehen sondern sogar noch 2 Kerls, die mächtig Dämmung in´s Haus schleppten.

Also nachdem wir alle neuen Gesichter einordnen und kennenlernen konnten, (Herzlich Willkommen auch noch einmal an dieser Stelle!) wurde das Erdgeschoss mit Dampfbremse bestaunt und das OG mit Dämmung entdeckt. Sprich es wurde letzte Woche gedämmt was das Zeug hielt. Man konnte förmlich fühlen, wie unser Snickerbo jeden Tag etwas molliger wurde.

Hier ein paar Bilder von Innen:

 

Parallel dazu haben Michi und Roman fleißig Fenster eingebaut und das Häuschen immer mehr nach Haus aussehen lassen. Ein Fenster ist leider am Rahmen kaputt geliefert worden, was gar nicht so schlimm ist, weil sich die Jungs gleich an´s Telefon gehängt haben, um ein neues ranzuschaffen, was dann auch schon in der 5 KW da sein soll. So was kann ja immer bei den Transporten passieren – daher hier nur am Rande erwähnt, um mitzuteilen was toll ist: Nämlich, wie engagiert damit umgegangen wird! Super!

Am Donnerstag waren dann auch schon einige Innenwände von den Trockenbau-Jungs eingebracht und die Schwellen im OG angelegt. Nun konnten wir schon richtig gut erkennen, wie die Dimensionen im Familiengeschoss so sein werden und durch die Dämmung in den Gefachen waren die Wände schon etwas mehr als Wände wahrnehmbar. Ein Traum, wenn der Traum immer mehr Form annimmt.

Mit diesem schönen Raumgefühl im Bauch sind wir dann am Samstag nach Wustermark zu unserem Treppenbauer gefahren um unsere Treppe zu bemustern. Klasse Idee eigentlich, nur dass das Wetter eher ungeeignet war um eine 250km Reise anzutreten. Was soll´s wir sind gut hin und zumindest laaaaangsam und heil bei Schneefall und Eisglätte zurückgekommen. Aber: das mit einer traumhaften Treppe im Gepäck auf die wir uns schon sehr freuen.
Das hat Spaß gemacht und nun sind wir uns sicher, dass wir als Treppenfans eine Traum-Treppe bekommen. Sie wird ja halbgewendelt, das war schon immer klar, weil es bei unserer Planung eben andere Prioriäten gab, als einen geraden Treppenlauf. Das heißt, sie ist etwas enger als es möglich gewesen wäre, aber das sind wir schon lange gewohnt aus unserer letzten Wohnstätte. Dennoch wollten wir mit der Treppe in der Diele ein Statement und einen freundlich-hellen Empfang jedem Gast und uns beim Heimkommen bereiten und haben daher was Schönes haben wollen. Amen!

Ach und am Wochenende konnten wir dann am Sonntag noch eine Bauherren-Familie aus dem erweiterten Bekanntenkreis bei uns empfangen und ihnen einen idealen Zwischenstand präsentieren, wo eigentlich fast alle Schritte vom offenen Gefach, über Dämmung und Dampfsperre zu sehen war. Übrigens in einer wie immer Piko-Bello sauber gemachten Bude. Da konnte man vom Boden essen. Danke Jungs – wir waren sehr stolz so eine schöne Baustelle zu zeigen und von unseren guten Erfahrungen aus der bisherigen Bauzeit zu berichten! Einen schönen Gruß an dieser Stelle!

Und nicht nur von Innen konnte sich Snickerbo zeigen, denn so sah am Wochenende schon das Haus von Außen aus:

Die laufende Woche ist nun geprägt vom Vordach und der Fassade, aber das folgt im nächsten Post, ich bin müde und wünsche Euch eine gute Nacht!

Steff

 

Zimmerer-Kunstwerk

In den letzten Tagen seit Dienstag stand alles im Zeichen von Kunst am Bau oder mit anderen Worten Dachstuhl Richten. Ein Meisterstück!

Am Dienstag kamen First und die Sparren. Die Jungs haben superfleißig reingehauen. Es ist ein echtes Kunstwerk draus geworden!

Wunderschön unser Dachstuhl mit den 2 riesigen Kapitäns-Gauben. Das war ein hartes Stück Arbeit und Snickerbo´s Krone hat die Jungs in ihrer Handwerkskunst mächtig gefordert.

Und, als ob der Dachstuhl nicht schon detailreich genug wäre, fehlte auch noch ein Sparren, der zwar nachgeliefert worden wäre, aber da den Jungs das zu lange gedauert hätte, haben die 3 kurzer Hand diesen lieber nachgezimmert.
Nun haben wir an Stelle eines 6cm breiten einen 8cm breiten Sparren im Dachstuhl, was ja sogar mehr Holz in der Hütten ist, als wir bräuchten.
Da sieht man eben, dass die Jungs richtige Handwerker sind!

Also Jungs, wenn Euch nicht jetzt schon die Ohren klingeln, ob dieser Lobhudelei, dann weiß ich auch nicht mehr… 🙂

Aber seht selbst:

So wie auf dem Beitrags-Bild sah es dann am Freitag früh aus. Ich habe mich super darüber gefreut. Mich begeistert es einfach sooooo viel Holz aus den verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Es ergeben sich tolle Perspektiven.

Heute wurden dann noch Rispenbänder und so weiter angebracht, aufgeräumt, Baustelle gesichert usw.

Nächste Woche geht es dann weiter im Rohbau mit dem sogenannten „kleinen Dach“ auf dem Erker und Beginn der Unterspannbahn und Dachlattung, sodass unser Haus dann noch vor Weihnachten gerichtet und Regendicht sein wird. Eigentlich wäre traditionell dann am Donnerstag das Richtfest dran, aber wir haben uns auf Grund der Weihnachtszeit für ein Dichtfest im neuen Jahr entschieden. Unser Bauleiter hat uns gesagt, dass das sich im Winter eh besser eignet, die meisten Bauherren das ohnehin so machen und da dann immer noch „die Jungs“, die unser Haus gerichtet haben die Lattung, Fenster und Verandas richten, können wir uns auch dann bei unseren Jungs mit einem Fest bedanken.

Ich werde die perfekte Gelegenheit am Wochenende nutzen um die letzte Woche gelieferten 60qm OSB-Verlegeplatten zu verbauen. Dann ist der Dachboden ausgelegt, bevor das Dach endgültig dicht ist.

Ein schönes Wochenende insbesondere euch Jungs! Ganz herzliche Grüße und gute Besserung!

Euer Steff

Ach, so schaut´s aus!

Ja also, das ist so beim Bauen, dass man eigentlich fast nie Zeit hat um in Ruhe über die Baustelle zu schlendern, denn man muss ja arbeiten. Aber dankbarer Weise bleiben die Wochenenden um in Ruhe mal zu schauen. Und das war toll, Leute!

Wir haben unsere Kinder der Sicherheitsunterweisung auf der Baustelle unterwiesen, denn nun ist schließlich Gerüst und ein Obergeschoss mit grooooooßem Loch da wo sonst eine ungefährliche Wiese war und da hieß es beim Frühstück eben: „Also, wenn  wir dann gleich nach Snickerbo fahren …. „.
„Ohhh, Papa, das hast du uns doch schon vorhin gesagt … “ hallte es zurück.
Trotzdem haben uns unsere Jungs (nunmehr 5 und 8 Jahre alt) zu verstehen gegeben, dass sie den Ernst der Lage erkannt haben. Denn, wer will es schon erleben, dass sein eigenes Kind durch´s Treppenloch fällt während man sich den Drempel anschaut?

Also schnell noch ein wenig Draußenspielzeug gegen Langeweile und Matschhosen für den großen Matschberg im Vorgarten eingepackt, alles was man noch so zum Messen und Fotografieren braucht, dicke Jacken und los ging´s mit Kribbeln im Bauch. Schließlich können wir heute in Ruhe das Erdgeschoss ohne freien Himmel und das Obergeschoss (noch ohne Innenwände) entdecken…

Schon vom Weiten im Auto konnten wir im Wohngebiet nun unser Snickerbo am Giebel erkennen als wir in die Straße einbogen und das Kribbeln im Bauch und der Jubel im Auto wurde stärker.

Nochmals natürlich die ermahnenden Worte des Vaters, „Jungs, denkt dran …“. Zurück: „OOOHHH PAPA!!!“ und dann rauf auf die Einfahrt und rein in unseren Traum.

Einige vorsichtige Blicke, während wir uns noch die Gummistiefel anzogen, haben die Kinder schon ungeduldig ergaunert. Mit großer Freude und aufgeregten Rufen eingeläutet, wurde unsere Vorfreude immer größer.

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Von Drinnen im Erdgeschoss kannten wir ja schon eine Menge, aber die Dimensionen der Räume lassen sich nun (mit von Außen geschlossenen Wänden und „Decke über dem Kopf“) deutlich besser erahnen, auch wenn noch nicht alle Innenwände stehen.

Die Wände um das Gäste-WC, den Hauswirtschaftsraum, eine Wand des Gästezimmers und die Wand mit der Schiebetür zwischen Küche und Diele, sowie die kleine Wandscheibe zwischen Küche und Essbereich werden erst in der Ausbauphase gestellt.

Es war toll und natürlich ist noch kein Bodenaufbau drin (ca. 21cm mit Bodenbelag), aber trotzdem können wir schon jetzt die herrlich hohen Decken genießen, da wir uns ja für eine Geschosserhöhung von 2,50m auf 2,70m im Erdgeschoss entschieden haben und das hat sich – glauben wir – echt gelohnt, denn die Räume wirken herrlich großzügig. Und dieser herrliche Geruch nach Holz! Klasse, echt!

Leider hat es die Woche und vor allem letzte Nacht stark geregnet, so dass es fleißig aus dem OG in´s EG tropft und Erker und Treppenloch lassen dem Regen freien Lauf. Aber insgesamt ist der Bau trotzdem recht trocken. Wir werden sobald das Haus dicht sein wird, einmal „feucht durchwischen“ und den Nassauger walten lassen und evtl. eine kleine Heizphase einlegen um die Restfeuchtigkeit vor Dämmung etwas trocken zu legen. Das müssen wir mit unseren Zimmerer-Jungs mal abschnacken, was da Sinn ergibt.

Á propos Treppenauge und Erkerzimmer: Hier konnten wir schon einige Blicke in das Obergeschoss erhaschen und die Kinder schrieen fleißig, dass sie über das Gerüst nach oben wollten…

Also jeder ein Kind an die Hand, genau wie es unsere Sicherheitsunterweisung am Frühstückstisch besagte, und los ging es ganz in Ruhe und mit sicheren Tritten immer eine Hand für´s Kind und eine für´s Gerüst rauf in´s Obergeschoss.

Und dann einfach nur ein lautes WOW! Ich sage es Euch, es ist einfach ein absolut krasses Gefühl den Ausblick aus seinem Traum zu genießen, aus den Fenstern der Kinder, des Schlafzimmer´s und unseres Allrums (in schwedischen Häusern und nun auch unserem Norwegischen ganz normal das Gemeinschaftszimmer im Dach) zu schauen und zu sagen: „Kuck mal wir können im Winter den See aus dem Schlafzimmer, aus dem Kinderzimmer und dem Allrum sehen“. Dazu aus der Badewanne heraus auf das 800 Jahre alte Kloster zu schauen, ist einfach genial. Hierzu ein kleiner Rückblick, wir haben nämlich einigen Aufwand getrieben unser Haus auf dem Grundstück planerisch zu platzieren. Und da man ja nicht fliegen kann, kann man eben nur erahnen bzw. erhoffen, was man eventuell dann aus den Fenstern sehen wird. Und da wir ca. 80m Luftlinie vom See entfernt wohnen aber ein Forststreifen uns vom See trennt waren wir uns eben nicht sicher, ob wir den See wohl sehen werden.

Und ja wir können!!!

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Schwer zu fotografieren, aber man kann hinter dem Haus den See erkennen. Und im Vordergrund ist unser Weihnachtsbaum für 2020… 😉

Im Sommer ist dann natürlich alles gut durch eine grüne Waldwand versteckt. Also nach erstem Jubel und Freudensprüngen schauten wir uns dann weiter um.

Im Obergeschoss haben wir 3 Schlafzimmer für uns 4, das Badezimmer, den Allrum (riesen Flur als „Kinderwohnzimmer und Musikzimmer) in das die Treppe führt und ein kleines separates Büro.

Und das Ganze sieht dann im echten Leben so aus:

Tja, so schaut´s aus- unser Snickerbo.

Und nächste Woche wollen die Jungs dann den Dachstuhl richten und hoffentlich den Regen mit Unterspannbahnen aussperren. Mal sehen ob den (nun nur noch) zwei Zimmerern das gelingt. Denn: Nachdem Patrick – als Lehrling –  ab Morgen Ferien hat und ihm danach wieder Unterricht droht, uns und Snickerbo am Freitag leider tschüss sagte, sind die Drei nur noch Zwei. Wir danken Dir für deinen Einsatz mein Lieber Patrick. Hau rein! Auf das du immer mindestens einen Nagel dabei haben magst.

Aber ich bin mir sicher, dass auch Roman und Johannes als gestandene Zimmerer unser nach eigenen Worten „kompliziertes Haus mit soooo vielen Fenstern, Ecken und schnörkeln und hier noch nem Giebel und da noch ner Kehle“ mit Sicherheit weiterhin bei bester Laune und tatkräftig fertigstellen werden. Die hauen nämlich rein für mindestens drei! Weiter so…

In diesem Sinne, wir freuen uns auf die nächste Woche!

Euer Steff

 

 

 

 

 

 

Ohne Worte…

Also da ist man schon sprachlos:

Heute Abend bin ich für den Kick dann doch noch einmal – wenn´s auch schon dunkel war – vorbei gedüst. Vor Allem auch, weil ich sicher morgen nicht gucken gehen kann.

Da standen tatsächlich alle Außenwände des Erdgeschosses schon! Ich vermute morgen werden die Innenwände noch gestellt und dann ist Wochenende!

Verdient habt ihr es Euch dann auch redlich Jungs!

Nun aber schnell in´s Bett schließlich will mein Chef, dass auch ich morgen wieder die Welt rette und unsere Bauherren zufrieden Stelle. Schon verrückt der tägliche Rollentausch aus beruflichem Planer sprich im Dienste der Bauherren unterwegs und privat dann Bauherr…

Macht es gut und schaut immer mal in unserem Snickerbo Adventskalender vorbei. Da stellen wir jeden Tag ein Bild aus fast gleicher Perspektive ein, wenn´s mal schnell gehen soll. Große Posts dürft ihr dann wahrscheinlich in Zukunft eher mal zum Wochenende erwarten.

Haut rein

Stefan

„Hallo Beton“ und „Tschüss Ihr Beiden“

Also am Mittwoch kam dann tatsächlich planmäßig Beton. Ich, als beruflich alter Betonliebhaber, musste aber leider Arbeiten.

Habe mich also nur zu meiner morgentlichen Stippvisite mit Lars und Thomas zum Sonnenaufgang auf der Baustelle getroffen um einen letzten Blick auf Bewehrung und Fundamenterder zu werfen und vor Allem um den Jungs „Tschüss“ und „Danke“ zu sagen.

Hier an dieser Stelle auch nochmals: DANKE!

Den Rest, nämlich das eigentliche Betonieren unseres Fundaments, hat dann meine Familie verfolgt und bei gutem Wetter (es darf so weiter gehen) und einem kleinen Snack für Alle in folgenden Bildern dokumentiert:

Am Wochenende sind wir dann nach fast 4 Tagen „gut ruhen lassen“ zur „Besteigung“ wieder zur Baustelle um den ersten Schritt auf die solide Basis für unser Snickerbo zu tun. Da sah es dann so aus und war gut durchgezogen:

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Aber wir waren nicht die ersten, die Schritte getan haben, denn das war die Nachbarskatze, die sich aber noch nasse Pfoten geholt haben dürfte…

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Neben diesem Schönen, gab´s aber an vergangenem Wochenende auch einen kleinen Wermutstropfen, denn nachdem ich mich am Freitag bereits so auf das lange Wochenende mit Finale am Montag (Hauslieferung) gefreut hatte, rief unser Hochbauleiter mich am Freitag mittag an. Er sagte mir, dass die Hauslieferung sich leider verspätet und erst Mittwoch, den 30.11.16 erfolgt. Ätzend, nicht so sehr wegen der 2 Tage, sondern viel mehr mein langes Wochenende war im A….
Zudem musste ich meine gesamten, dienstlichen Termine umwürfeln und mir bei meinem sehr unkomplizierten Chef für Mittwoch frei machen. War ja eigentlich auch klar, ich habe bislang glaube ich zu erinnern auch noch nicht einen Blog gelesen, wo diese Lieferung nicht kurz vor Hosenknopf verschoben wurde. Egal, es sind nur 2 Tage, das müssen die Jungs dann eben aufholen. 🙂

Nur liebe Akost, es ist für Bauherrenschaft immer ein „Once in a lifetime thing“. Schließlich baut man nicht alle Tage sein Eigenheim und da wäre man bei der Hauslieferung schon gern dabei. Zudem kann nicht jeder Angestellte (bei mir war´s auch nicht mal eben so möglich) den freien Tag rumschieben wie man lustig ist. Von daher wäre ein wenig mehr Präzision – bei allem Verständnis, dass sich auch mal was verschieben kann – echt klasse. Sei´s drum.

Wir freuen uns auf Mittwoch, denn dann sollen auch alle möglichen Details mit Christian (unserem Hochbauleiter) besprochen werden und es geht hoch hinaus…

Haut rein

Euer Stefan